Trag dein Brutto ein – du siehst sofort, wie viel Elterngeld im Monat zu erwarten ist, wie der Betrag zustande kommt und was für euch beide zusammen herauskommt. Gerechnet nach demselben Weg wie beim Elterngeldrechner des Bundes.
Ohne AnmeldungWerbefrei, keine TrackerDeine Eingaben bleiben auf deinem GerätRechtsstand geprüft im August 2026
Deine Angaben
Nur das Nötigste. Alles, was du hier einträgst, bleibt auf deinem Gerät –
diese Seite sendet nichts an uns.
So wird Elterngeld berechnet
Elterngeld ersetzt einen Teil des Einkommens, das durch die Betreuung des Kindes wegfällt.
Grundlage ist nicht das Netto der Gehaltsabrechnung, sondern das sogenannte
Elterngeld-Netto. Die Elterngeldstelle ermittelt es pauschal aus dem Brutto der zwölf
Kalendermonate vor dem Geburtsmonat (§§ 2c–2f BEEG) – und dieser Wert liegt fast immer etwas
über dem Netto, das auf dem Konto ankommt.
Brutto im Bemessungszeitraum (ohne Einmalzahlungen)§ 2c BEEG
Die Ersatzrate liegt im Grundsatz bei 67 %. Unter einem Elterngeld-Netto von 1.000 €
steigt sie an – bis auf 100 % bei sehr kleinen Einkommen. Über 1.200 € sinkt sie schrittweise
auf 65 %. In die Rechnung fließen höchstens 2.770 € ein; der Monatsbetrag liegt zwischen
300 € und 1.800 €.
Zwei Zuschläge kommen obendrauf und werden vom Höchstbetrag nicht gedeckelt: der
Geschwisterbonus (10 %, mindestens 75 €) und der Mehrlingszuschlag von 300 € je
weiterem Kind (§ 2a BEEG). Keinen Anspruch gibt es ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen
von 175.000 € – für Paare wie für Alleinerziehende (Geburten ab 1. April 2025).
Woran dieser Rechner geeicht ist
Der Rechenweg ist derselbe wie beim Elterngeldrechner des Bundes: Einkommensteuertarif nach
§ 32a EStG in der Fassung 2026, Vorsorgepauschale nach § 39b Abs. 2 S. 5 Nr. 3 EStG und für
die Steuerklassen V und VI das Sonderverfahren des § 39b Abs. 2 S. 7 EStG. Gegengerechnet:
2.000 € brutto in Klasse IV ergeben amtlich wie hier 897 €, 3.000 € in Klasse III
1.444 €. In Klasse V liegt dieser Rechner rund 0,7 % niedriger als der amtliche –
die Abweichung geht zu unseren Lasten, nicht zu deinen.
Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Partnermonate
Basiselterngeld
Der volle Monatsbetrag, zu bekommen für höchstens 14 Lebensmonate. Zwölf Monate stehen euch
gemeinsam zu; die Monate 13 und 14 (die Partnermonate) kommen dazu, wenn beide
Elternteile mindestens zwei Monate nehmen – oder wenn du alleinerziehend bist. Nach dem
14. Lebensmonat ist Basiselterngeld nicht mehr möglich.
ElterngeldPlus
Höchstens die Hälfte des Basisbetrags, dafür doppelt so lange: Aus einem Basismonat werden
zwei Plus-Monate. Der eigentliche Vorteil zeigt sich beim Arbeiten – Zuverdienst wird beim
Basiselterngeld hart angerechnet, bei ElterngeldPlus deutlich milder, weil der Betrag nie
unter die Hälfte dessen fallen kann, was ohne Arbeit zustünde (§ 4 Abs. 3 S. 2 BEEG).
Partnerschaftsbonus
Zwei bis vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate, wenn beide Elternteile gleichzeitig
24 bis 32 Wochenstunden arbeiten. Wird die Stundenzahl unterschritten, fordert die
Elterngeldstelle die Beträge zurück – das ist der häufigste Rückforderungsgrund.
Was für Geburten ab dem 1. April 2024 gilt
Beide Eltern dürfen nur noch einen gemeinsamen Monat Basiselterngeld beziehen, und das
nur in den ersten zwölf Lebensmonaten (Ausnahmen für Mehrlinge und Frühgeburten). Ab dem
15. Lebensmonat muss der Bezug lückenlos weiterlaufen.
Was als Nächstes dran ist
Elterngeld ist eine von vier Entscheidungen, die zusammenhängen. Die anderen drei
sind ebenfalls kostenlos zu rechnen.
Basiselterngeld ersetzt 65–67 % des wegfallenden Elterngeld-Nettos – mindestens 300 € und höchstens 1.800 € im Monat. Maßgeblich ist nicht das Netto der Gehaltsabrechnung, sondern das sogenannte Elterngeld-Netto: Es wird pauschal aus dem Brutto der 12 Kalendermonate vor dem Geburtsmonat ermittelt (§§ 2c–2f BEEG) und liegt meist etwas höher. Genau diesen Weg rechnet dieser Rechner.
Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus?
Basiselterngeld gibt es für höchstens 14 Lebensmonate und ist der volle Monatsbetrag. ElterngeldPlus ist höchstens die Hälfte davon, läuft dafür doppelt so lange: Aus einem Basismonat werden zwei Plus-Monate. Wer während des Bezugs in Teilzeit arbeitet, fährt mit ElterngeldPlus in der Regel besser, weil der Zuverdienst dort milder angerechnet wird.
Wie lange bekommt man Elterngeld?
Zusammen stehen 12 Basismonate zu, 14 wenn beide Elternteile mindestens zwei Monate nehmen (Partnermonate) oder wenn du alleinerziehend bist. Jeder Basismonat lässt sich in zwei ElterngeldPlus-Monate tauschen; dazu kommen bis zu vier Partnerschaftsbonus-Monate, wenn beide gleichzeitig in Teilzeit arbeiten.
Wann muss ich Elterngeld beantragen?
Erst nach der Geburt – aber möglichst in den ersten drei Lebensmonaten: Rückwirkend zahlt die Elterngeldstelle höchstens drei Monate. Die Unterlagen kannst du in der Schwangerschaft vollständig vorbereiten.
Wird das Mutterschaftsgeld angerechnet?
Ja. In den Lebensmonaten, in die die Mutterschutzfrist fällt, wird das Mutterschaftsgeld voll auf das Elterngeld angerechnet (§ 3 BEEG). Diese Monate gelten trotzdem als verbrauchte Basismonate der Mutter – deshalb rechnet der Rechner sie fest als Basismonate mit.
Ist der Rechner kostenlos?
Ja, vollständig und ohne Anmeldung. Deine Eingaben bleiben auf deinem Gerät – die Seite sendet nichts an uns. Erst wenn du dein Ergebnis speichern möchtest, brauchst du ein kostenloses happybelly-Konto.
happybelly ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine
ärztliche oder hebammenkundliche Betreuung. Wir erbringen keine Rechtsdienstleistung nach § 2 RDG und keine
Steuer- oder Finanzberatung; ein Einzelfall wird von uns nicht geprüft. Alle Angaben zu Fristen und Beträgen sind
sorgfältig recherchierte Orientierung – zuletzt geprüft im August 2026. Verbindlich ist allein die Auskunft
der zuständigen Stelle. Rechtliche Grundlagen: BEEG, MuSchG, EStG, SGB II/V/VIII.