Gib deinen errechneten Geburtstermin ein. Du siehst sofort, wann deine Mutterschutzfrist beginnt und endet – und was bis dahin zu erledigen ist, jeweils mit deinem Datum.
Ohne AnmeldungWerbefrei, keine TrackerDeine Eingaben bleiben auf deinem GerätRechtsstand geprüft im August 2026
Dein errechneter Termin
Ein Datum genügt. Es bleibt auf deinem Gerät – diese Seite sendet nichts an uns.
Die vier Regeln des § 3 MuSchG
Sechs Wochen vor dem errechneten Termin
Die Schutzfrist vor der Geburt beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Termin
(§ 3 Abs. 1 MuSchG). Arbeiten ist ab dann nur mit ausdrücklicher Einwilligung möglich, und
diese Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.
Acht Wochen nach der Geburt – gerechnet ab dem tatsächlichen Tag
Die Schutzfrist danach läuft acht Wochen ab der tatsächlichen Geburt, nicht ab dem
errechneten Termin (§ 3 Abs. 2 S. 1 MuSchG). Weil rund 40 % der Kinder nach dem Termin kommen,
liegt das Ende häufig später als gedacht. In dieser Zeit besteht ein absolutes
Beschäftigungsverbot – anders als vor der Geburt lässt es sich nicht abbedingen.
Zwölf Wochen bei Früh- und Mehrlingsgeburten
Bei einer Frühgeburt, bei Mehrlingen und – auf Antrag der Mutter – bei einer Behinderung des
Kindes verlängert sich die Frist nach der Geburt auf zwölf Wochen (§ 3 Abs. 2 S. 2 MuSchG).
„Frühgeburt“ ist dabei ein medizinischer Begriff (Gewicht bzw. Reifezeichen) und nicht
einfach „Geburt vor dem Termin“.
Nicht genutzte Vorfristtage werden angehängt
Kommt das Kind vor dem errechneten Termin, verlängert sich die Frist danach um die Tage der
Vorfrist, die nicht in Anspruch genommen werden konnten (§ 3 Abs. 2 S. 3 MuSchG) – höchstens
um 42 Tage. Diese Regel gilt auch neben der Zwölf-Wochen-Frist.
Geld im Mutterschutz
Mutterschaftsgeld der Krankenkasse (gesetzlich, mit Krankengeldanspruch)bis 13 €/Tag
Arbeitgeberzuschuss – stockt auf das bisherige Netto auf (§ 20 MuSchG)Differenz
Privat oder familienversichert, mit Arbeitsverhältnis (Bundesamt für Soziale Sicherung)einmalig bis 210 €
Mutterschutzlohn bei ärztlichem Beschäftigungsverbot (§ 18 MuSchG)volles Durchschnittsentgelt
Die ärztliche Bescheinigung über den errechneten Termin, die die Krankenkasse für das
Mutterschaftsgeld braucht, wird frühestens sieben Wochen vor dem Termin ausgestellt.
Das Datum steht oben in deinem Ergebnis.
Beschäftigungsverbot ist nicht Krankschreibung
Bei einem ärztlichen Beschäftigungsverbot zahlt der Arbeitgeber den vollen Durchschnittslohn
weiter und bekommt ihn über das U2-Umlageverfahren erstattet. Bei einer Krankschreibung
greift Lohnfortzahlung und danach Krankengeld, das niedriger ausfällt. Welche der beiden
Bescheinigungen ausgestellt wird, entscheidet die ärztliche Praxis.
Was als Nächstes dran ist
Der Mutterschutz ist der Ankerpunkt: Von ihm hängen Elterngeld, Elternzeit und
mehrere Anträge ab.
Die Schutzfrist vor der Geburt beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin (§ 3 Abs. 1 MuSchG). In dieser Zeit darfst du nur noch arbeiten, wenn du ausdrücklich einwilligst – und du kannst diese Einwilligung jederzeit widerrufen.
Wann endet die Mutterschutzfrist?
Acht Wochen nach der tatsächlichen Geburt, nicht nach dem errechneten Termin (§ 3 Abs. 2 S. 1 MuSchG). Bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie bei einer Behinderung des Kindes sind es zwölf Wochen. Kommt das Kind vor dem errechneten Termin, verlängert sich die Frist zusätzlich um die Tage der Vorfrist, die nicht in Anspruch genommen werden konnten (§ 3 Abs. 2 S. 3 MuSchG).
Wie viel Geld bekomme ich im Mutterschutz?
Gesetzlich Versicherte mit eigenem Krankengeldanspruch erhalten Mutterschaftsgeld von bis zu 13 € pro Kalendertag; der Arbeitgeber stockt auf das bisherige Netto auf (§ 20 MuSchG). Privat oder familienversicherte Angestellte bekommen einmalig bis zu 210 € über das Bundesamt für Soziale Sicherung.
Ab wann kann ich Mutterschaftsgeld beantragen?
Sobald die ärztliche Bescheinigung über den errechneten Termin vorliegt – ausgestellt wird sie frühestens sieben Wochen vor dem Termin. Der Rechner zeigt dir das Datum.
Muss ich meinem Arbeitgeber Bescheid sagen?
Eine Pflicht gibt es nicht, aber Kündigungsschutz, Gefährdungsbeurteilung und Freistellung für Vorsorgetermine greifen erst ab Kenntnis des Arbeitgebers. Üblich ist die Mitteilung im zweiten Trimester.
Ist der Rechner kostenlos?
Ja, vollständig und ohne Anmeldung. Dein Termin bleibt auf deinem Gerät. Erst wenn du deinen persönlichen Fahrplan speichern möchtest, brauchst du ein kostenloses happybelly-Konto.
happybelly ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine
ärztliche oder hebammenkundliche Betreuung. Wir erbringen keine Rechtsdienstleistung nach § 2 RDG und keine
Steuer- oder Finanzberatung; ein Einzelfall wird von uns nicht geprüft. Alle Angaben zu Fristen und Beträgen sind
sorgfältig recherchierte Orientierung – zuletzt geprüft im August 2026. Verbindlich ist allein die Auskunft
der zuständigen Stelle. Rechtliche Grundlagen: BEEG, MuSchG, EStG, SGB II/V/VIII.